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Intervalltraining–Das Problem “Runden zählen”

Moin moin,

während ich die gestrige Ausdauereinheit Revue passieren ließ, überlegte ich mir, dass ich früher häufiger überlegt habe, wie um alles in der Welt man denn einfach aber sicher die absolvierten Runden bei so einer Einheit zählen könnte… Im Kopf mitrechnen geht bis zu einer gewissen Belastung, aber man verzählt sich doch sehr schnell. “War das jetzt Durchgang fünf oder sechs?” Im Endeffekt sind es drei prinzipielle Methoden, die ich immer wieder benutze:

  • Die Strichliste – Zettel und Stift und für jede Runde flott einen Strich auf’s Papier malen. Diese Methode eignet sich vor allem, wenn man indoor trainiert. Für outdoor-Einheiten ist sie eher ungeeignet.
  • Musik – Der beliebteste Artikel hier im Blog ist meine Anleitung, wie man sich ein “Mixtage” mit Audacity erstellen kann, um sein Intervalltraining zu steuern. Meine Methode der Wahl wenn es um Runden geht, deren Länge fest definiert ist, wie z.B. Drei-Minuten-Runden am Sandsack, Tabata-Training oder Minuten-Drills. Man stößt aber sofort an die Grenze dieser Möglichkeit, wenn es um das Prinzip “Soviele Runde wie möglich in Zeit X” geht. Hier kommt die dritte Variante in’s Spiel.
  • “Dinge” – Je nachdem wo man trainiert, zählt man einfach Dinge, die man zur Verfügung hat. Dies könnten sein:
    • Kleine Steinchen/Äste – Bei Hügelsprints oder Laufeinheiten stecke ich mir so viele Steinchen wie Runden geplant sind in die linke Hosentasche und packe sie nach jeder Runde in die rechte Tasche.
    • Flaschendeckel – Man sammelt eine Weile die Deckel von PET-Pfandflaschen und legt sie vor dem Training bereit. Nach jeder Runde wirft man einen Deckel in einen kleinen Eimer oder ein Kistchen o.ä.
    • Wäscheklammern – Ich klammere sie in gewünschter/benötigter Anzahl an einen Rucksackriemen, den Saum meiner Jacke oder etwas vergleichbares und stecke sie nach jedem Durchlauf in die Tasche oder werfe sie in einem Behälter oder oder…
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